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Ollanner Radteam e.V. Forum


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Dieses Thema hat 14 Antworten
und wurde 465 mal aufgerufen
 Geschlossene Themen
speedjunkie Offline




Beiträge: 1.032

20.05.2011 23:04
Velothon antworten

Moin
Bin wieder da.
Fahre morgen Nachmittag nach Berlin.
Mal sehen wo ich schlafen werde.
Man könnte sich ja auf ein Bier treffen.

Lg
Ralph

Es ist auch eine Frage des eigenen Horizonts wie weit man sehen kann.

Haky Offline




Beiträge: 3.457

20.05.2011 23:38
#2 RE: Velothon antworten

Ich wünsche euch alle in berlin viel spaß und gutes Gelingen... kommt heil wieder.....next jear werde ich wieder mit starten...

Das Leben ist wie ein Fahrrad: Man muss sich ständig fortbewegen, wenn man das Gleichgewicht nicht verlieren will.
Einstein.....

Ollanner Offline




Beiträge: 3.703

21.05.2011 05:55
#3 RE: Velothon antworten

Euch viel Spaß in Berlin. Wir werden ihn haben. Auch wenn die Vorhersage bescheiden ist...

bassoopa Offline




Beiträge: 1.509

21.05.2011 07:35
#4 RE: Velothon antworten

Guten Trainingserfolg in Berlin und im Harz!!!
Beneide euch...., kommt heil zurück.

Michael Offline




Beiträge: 954

21.05.2011 12:11
#5 RE: Velothon antworten

So ich hoffe das ich nichts vergessen habe!

Fahre dann jetzt auch langsam los nach Berlin.

Pantani Offline




Beiträge: 2.227

22.05.2011 21:20
#6 RE: Velothon antworten

So, sind wieder zurück.
Hier die Ergebnisse:

120KM
Teamwertung = 12:55:20h - Platz 111 von 198
Michael = 2:55:30h
Ralph = 2:55:37h
Carsten = 3:30:04h
Nils = 3:34:12h

60KM
Rolf = 1:46:10h
Luedel = 2:09:31h

Bericht folgt die Tage.
War super geil - tolle Ergebnisse!
Glückwunsch an alle.


Gruß
Nils

Jo Offline



Beiträge: 788

23.05.2011 20:20
#7 RE: Velothon antworten

Herzlichen Glückwunsch an die Berlin-Fahrer!!
Jo

volker Offline




Beiträge: 229

23.05.2011 21:04
#8 RE: Velothon antworten

Schön das Ihr alle wieder gesund da seid - Lüdel - Respekt!

Thomas Offline



Beiträge: 252

23.05.2011 21:07
#9 RE: Velothon antworten

Glückwunsch allen Teilnehmern.
Tolle Zeiten. Hoffe ihr hattet eine gute Zeit
in Berlin

Michael Offline




Beiträge: 954

23.05.2011 21:43
#10 RE: Velothon antworten

Rad ist wieder fertig.

Werde die naechsten Tage mal einen kurzen Bericht schreiben (auch von den nicht so schoenen Seiten).

Michael Offline




Beiträge: 954

25.05.2011 14:31
#11 RE: Velothon antworten

So hier ist nun mein kleiner Bericht zu Skoda-Velothon Berlin 2011.


Die Vorzeichen zu meinem Start bei Velothon auf der 120 Kilometer Strecke standen unter keinem guten Stern.
Einige Tage vorher bemerkte ich dass die Erkältung von Yvonne an mir doch nicht spurlos vorüber gegangen ist.

Am Samstag habe ich dann versucht mit Altbewerten Mitteln die Symtome zu unterdrücken, was aber nicht ganz gelang und ich mich dafür entschied meinen Start von der Verfassung am Sonntagmorgen abhängig zu machen.
Die Nacht war dann schon früh vorbei, aber ich fühlte mich besser und die Entscheidung stand fest, ich starte. Ein Blick aus dem Fenster bestätigte die Wettervorhersage, es war sonnig und der angekündigte Wind war auch schon da. Dann in aller Ruhe fertig machen, anziehen, frühstücken, Bike aus dem Auto holen und in den Startblock rollen.

08:45 Uhr stand ich dann im Startblock A, der zu meinem Erstaunen schon über die Hälfte gefüllt war. Egal, Ankommen hieß meine Devise. 10 Minuten vor dem Start war dann auch Yvonne am Startblock angekommen um mir Glück zu wünschen und wie üblich zu sagen "Fahr vorsichtig!" und meine Antwort war wie üblich "Mach ich doch immer!".

Pünktlich um 09:25 Uhr kam der Startschuss und es ging neutralisiert durch das Brandenburger Tor und ab da hieß es "treten". Das Rennen begann sehr schnell, der Tacho zeigt mir ständig Geschwindigkeiten zwischen 45 und 50 km/h an. Nach ca. 3-4 Kilometern begannen meine Beine schon an zu brennen, was ich so eigentlich nicht kannte. Meine Gedanken spielten damit aufzuhören und abzusteigen, aber dann kam der innere Schweinehund der mir sagt aufhören ist nicht. Also Zähne zusammen und dranbleiben.
Auf den nächsten Kilometern wurde es sehr unruhig in der Gruppe, so das es jetzt schon zu Stürzen kam an denen zum Glück nur wenige Fahrer beteiligt waren. Für mich hieß das, sich am Rand der Gruppe aufhalten und sehr konzentriert fahren.
Dann ging es in den Grunewald mit den kurzen Anstiegen, die mir mit meiner Erkältung alles abverlangten, so fuhr mal wieder jeder andere Fahrer an mir vorbei. Diese Passage überstanden kam nun meine Schlüsselstelle der letzten Jahre, die Straße parallel zur Avus. Dieses Jahr hatte ich aber Glück die Gruppe war groß genug um dran zu bleiben (die letzen Jahre musste ich abreißen lassen), und tatsächlich schaffte ich es. So jetzt noch ein paar Abbiegungen durch die Vororte von Berlin und dann geht es raus nach Brandenburg in den Wind.

Ich befand mich jetzt in einer sehr großen Gruppe von schätzungsweise 150 Fahrern und zu meinem Erstaunen fuhr ganz vorne vor der Gruppe immer noch der Wagen der Rennleitung begleitet von Polizeimotorrädern, hieß für mich "Spitzengruppe". Cirka 40 km waren jetzt gefahren und ein Blick auf die derzeitige Durchschnittsgeschwindigkeit von über 43 km/h bestätigt mein Gefühl vom Anfang des Rennens, es war sehr schnell. Mittlerweile beruhigte sich mein Körper und ich fühlte mich langsam besser. Meine Gedanken waren jetzt, schön in der Gruppe verschwinden um nicht zuviel Kraft auf den freien Stücken der Rennstrecke in Brandenburg zu verbrennen. Dies klappte auch anfangs ganz gut bis dann bei Kilometer 50 aus heiterem Himmel einige Fahrer auf "GERADER STRECKE" stützten. Auch für mich gab es keine Möglichkeit mehr auszuweichen, und so kam es das auch ich mich auf der Straße wieder fand. Ein kurzer Blick sagte mir dass ich wohl unverletzt aus der Sache rausgekommen bin, also wieder aufs Rad und weiter, aber Stopp. Irgendwie hing meine Brille schief und es fehlte ein Glas, noch mal schauen ob was hinter mir liegt und tatsächlich lag da noch mein Brillenglas. So Brille wieder instand gesetzt rauf aufs Rad und wieder los.

Leider war der große Teil der Gruppe jetzt ungefähr 350-400 Meter vor mir und es gab keine Chance da wieder ran zukommen.
Meine Motivation sank auf den Nullpunkt, gerade jetzt keine Gruppe wo es doch in den Wind geht. So kam es dann auch, im nächsten Ort ging es nach rechts ab und der Wind kam direkt von vorne. Ich versuchte mein eigenes Tempo so hoch wie möglich zu halten was mir auch stellenweise gelang, aber meine Beine wollten zum jetzigen Zeitpunkt einfach nicht mehr. Ein Blick nach hinten zeigte mir das zwei kleine Gruppen auf mich aufliefen aber deren Tempo so hoch war das ich Mühe hatte an der zweiten Gruppe dranzubleiben. Nach ungefähr 5 Kilometern musste ich dann doch abreißen lassen, es ging nicht mehr.
Wieder ein Blick nach hinter ließ in mir Hoffnung aufkommen, es kam eine große Gruppe die zwar noch weit weg war aber an die ich anknüpfen könnte. Also nahm ich Tempo raus um ein wenig zu regenerieren.

Und dann kam sie die Gruppe, ich trat noch mal an um mich mittig reinzuhängen, "geklappt".
Jetzt kurz vor Ludwigsfelde hatte ich endlich wieder Zeit Luft zu holen.
Diese Gruppe war zwar nicht so schnell wie die Spitzengruppe aber es kam mir jetzt sehr gelegen so ins Ziel zukommen. Nach Ludwigsfelde hatten wir den Wind im Rücken, was für eine Wohltat.

Die zweite Hälfte des Rennens war dann durch das gemäßigte Tempo eher unspecktakulär. Nach dem schönen Stück auf der B101 ging es wieder nach Berlin rein. Hier hätte man jetzt eigentlich ein Mountainbike gebraucht, den die Straßen waren in einem sehr schlechten Zustand. Ein paar Kilometer vor der Einfahrt zum Flughafen Tempelhof gab es großen Hinweißschild mit der Aufschrift "Achtung schlechte Wegstrecke", ich sah meinen neben mir Fahrenden an und wir überlegten beide was den dann die letzten gefahrenen Kilometer für eine Wegstrecke war (überseht von Schlaglöcher) und mussten beide grinsen.
Dann kam der Flughafen welchen man auch aus der Rennstrecke streichen könnte (meine Meinung). Kurz einen Fahrer des VFL Stade gegrüßt und weiter ging es Richtung Ziel.
Ein Blick auf meinen Tacho verriet mir dass ich meine Zeit vom letzten Jahr nicht halten kann, dafür waren es noch zu viele Kilometer. OK, sagte ich mir dann halt versuchen unter Drei Stunden zubleiben.

Auf den letzten Kilometern zog dann das Tempo wieder stark an und es wurde sehr hektisch in der Gruppe. An einigen Engstellen wäre fast kein Platz mehr für Manöver gewesen. Jeder hatte jetzt irgendwie den Tunnelblick und alle wollten vorne sein. Da kam sie, die Siegessäule, und jeder wusste einmal noch nach links abbiegen und dann "Feuer".
Auf der Zielgeraden wurde es dann noch mal eng weil einige Fahrer mitten auf der Straße sich ausrollen ließen und andere versuchten einen Sprint hinzulegen. Ich hielt mich ganz rechts und hatte noch die Kraft mit über 50 km/h über die Ziellinie zu rollen.


Fazit: Ich kann nicht verstehen warum man bei einem Rennen über 120 Kilometer nicht als Gruppe arbeitet wovon jeder profitieren würde, sondern von Anfang an mit ausgebreiteten Ellenbogen fährt was dann zu Stürzen führt.


Und: Ich habe jetzt noch eine Rechnung mit Berlin offen, es kann doch nicht so schwer sein einmal mit der Spitzengruppe ins Ziel zu kommen.

Michael

Haky Offline




Beiträge: 3.457

25.05.2011 15:56
#12 RE: Velothon antworten

Zum Glück ist dir nichts schlimmes passiert!!! Guter Bericht! Freue mich auf next Year Berlin!!!!!

Das Leben ist wie ein Fahrrad: Man muss sich ständig fortbewegen, wenn man das Gleichgewicht nicht verlieren will.
Einstein.....

Ollanner Offline




Beiträge: 3.703

25.05.2011 16:46
#13 RE: Velothon antworten

@Michael: Schöner Bericht, kommt auf die Homepage.

Ollanner Offline




Beiträge: 3.703

26.05.2011 08:24
#14 RE: Velothon antworten

Bericht mit Bildern jetzt auf der Homepage unter Tourenberichte.....

http://ollanner-radteam.de/index.php?opt...=126&Itemid=142

Ollanner Offline




Beiträge: 3.703

28.05.2011 10:10
#15 RE: Velothon antworten
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